Es ist o.k., nicht o.k. zu sein – ein Plädoyer

Frau Rieselfeld [1] kenne ich noch nicht sehr lange. Meist kommt sie mit ihrer hochbetagten und schwer dementen Mutter in die Sprechstunde. Selten geht es dabei um sie selbst, meist um gesundheitliche Beschwerden ihrer Mutter.Als Frau Rieselfeld an diesem Montagmorgen mein Sprechzimmer betritt, ist sie allein. Vermutlich hat sie meinen erstaunten Blick bemerkt, denn ihr…